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                                    Bielefeld
 
Die Stadt, welche es eigentlich gar nicht gibt!

                      Nirwana

 

Besser formuliert, müsste es heissen:

 

                 Bielefeld - Die Stadt, welche es eigentlich nicht geben dürfte!

 

 

1. Januar 1973: Der Kreis Bielefeld geht in der Stadt auf

von Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Als die Silvesterraketen zum Jahreswechsel 1972/73 den Bielefelder Nachthimmel erleuchteten, hatte die Stadt mit einem Schlag ihre Einwohnerzahl von 167.500 auf 320.350 nahezu verdoppelt und ihre Fläche mehr als verfünffacht (48 : 259 qkm). Der alte Kreis Bielefeld verschwand von der Verwaltungslandkarte, auch wenn im Süden des neuen Stadtgebiets noch gezündelt wurde – ohne Erfolg wie sich zeigen sollte. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung durch das sog. Bielefeld-Gesetz verloren die beiden jungen Städte Brackwede und Sennestadt sowie 28 Gemeinden ihre Selbständigkeit – und aufgrund von Mehrfachnennungen im neuen Stadtgebiet (allein die „Waldstraße” war 13 mal vertreten) mussten etwa 850 Straßen umbenannt werden. 

In Bielefeld, aber auf der anderen Seite des Teutoburger
Waldes, liegt die Stadt Brackwede. Diese erhielt 1956
die Stadtrechte.
Seit 1973 gehört der Ort zu Bielefeld.

Vorher war es das grösste Dorf Europas.