Eisenach und die Wartburg
Die Eisenacher nennt man auch Isenacher.
Das verwundert gar nicht, den Issachar war der fünfte Sohn
von Jacob.
Damit wird Issachar zu den zwölf Stämmem Israels gezählt!
Goethe-Zeichnung von 1777 - Zu sehen: Hier
Die auf der Teilansicht der Burg zu sehenden Steinbauten
sind klar als Neu- und Anbauten zu sehen, welche noch gar
nicht solange zurück liegen!
Wer auf dem Hauptweg zur Wartburg gelangen will,
begegnet unweigerlich unterhalb der Burganlage zuerst
den treuen Vierbeinern.
Ist dies ein versteckter Hinweis an die Besucher?
Wer an den Führungen auf der Wartburg teilnimmt,
wird wunderbare Geschichten zu hören bekommen.
Allerdings war die Wartburg vor ca. 200 Jahren eine
verfallene, unbewohnte Ruine.........
Die verschiedenen Bauabschnitte und Steine kann man am
Gebäude des Palas sehr gut sehen: Hier
Der arabische/maurische Einfluss ist auf der Burg
allgegenwärtig!
Aufstieg zur Burg
Auch das Torhaus wurde neu gebaut.
Ausblick zum Hotel an der Wartburg
Blick zum Wachtürmchen mit Blick zum kleinen Wartberg
Innenhof mit Fachwerbauten
Blick zum Haus, wo sich die Lutherstube befindet.
Hier warf der fiktive Luther das berühmte Tintenfass nach
dem vermeintlichen Teufel.
Der vorher sichtbare Erker von Innen.
Mittelalterlicher Garten
Balkon am Steinhaus neben dem Palas.
Die Wandmalerei im Ritterbad zeigt einen Edelmann mit
Pferd von Hinten.
Es verrät dem Betrachter die Vorlieben dieser Leute.
Der Po war schon immer ein erotisches Objekt. Sowohl
unter Männern und auch Frauen, welche eigentlich Männer
waren und doch wie eine Frau aussahen.
Am Ende des Burggeländes steht dieser Turm. Von hier
hat man eine phantastische Aussicht über Westthüringen.
Blick über das Wartburghotel
Blick zur Werra und der Autobahnbrücke (ehem. Grenze)
Stadt Eisenach - Burschenschaftsdenkmal
Blick zum Alexanderturm bei Ruhla
Blickrichtung Inselsberg
Der kleine Wartberg gegenüber
Blick vom Turm auf das Ritterbad am Ende des Palas.
Blick in den Innenhof am Palas mit Zisterne.
Auf dem Dach des Palas thront über Allem der Löwe.
Das Innere der Wartburg zeigt sehenswerte Mosaikarbeiten
zur deutschen Sagengeschichte.
Hier die Heilige Elisabeth, welche es ebenfalls nie gegeben
hat.
Die Heilige Elisabeth und das Rosenwunder
Der berühmte Sängerkrieg auf der Wartburg
Der eigentlich nie stattfand
Darstellung des Malers Moritz von Schwindt
Ausschnitt der Darstellung
Schrank mit Darstellungen
Räumlichkeit des "Sängerkrieges".
Darstellung aus der Sage: Der Ruhlaer Schmied
Aus der gleichen Darstellung:
Der Fuchs (welcher den Schwanz hinten hat) schaut nach
Oben zum Vögelhäuschen. Sein Schwanz zeigt zur
Vorderfront der Hütte (Öffnung).
Der schwarze Rabe gegenüber labt sich am Pott.
Im Hinter(e)n müssen die Untertanen Fronarbeit leisten.
Der Festsaal der Wartburg ist auch deren Glanzstück.
Das Obergeschoss wurde später nachträglich aufgefügt
Prächtige Darstellung an der Frontseite des Saales.
Auch wenn das Meiste, was über die Wartburg erzählt wird, so nicht stimmt, ist sie es dennoch wert, besucht zu werden.
Kunst und Architektur sind es, was dieses Bauwerk zum
Weltkulturerbe macht.
Schwesternburg der Wartburg:
Creuzburg in Creuzburg / Nähe Eisenach
Bildquelle: Wikipedia Hier Urheber: Metilsteiner
Nahm der Architekt zum Ausbau der Wartburg, Hugo v. Ritgen, seine Idee von der Creuzburg? Link: Hier
Die Aussenansicht scheint dies zu bestätigen!
Auch die Wartburg trägt auf dem grossen Turm/Bergfried
das Kreuz.
Aus der Reihe "Schätze der Welt" - Wartburg:
"Von
der Wartburg wird Deutschland das schöne Märchen vernehmen, dass es
eine Geschichte
und eine Literatur, Helden und Dichter hatte" -
das ist
die "Eroberung" des Mittelalters mit den Idealen der Romantik.
Das ist
die Wartburg.
Quelle: Hier
Schwesternburg der Wartburg:
Burg Neuenburg bei Freyburg
Schwesternburg der Wartburg:
Brandenburg bei Lauchröden/Nähe Eisenach
Bildquelle: Hier Autor: Marcus Kircher
Kurztrip Eisenach
Georgenkirche Eisenach
Als Vergleich hierzu die Synagoge in der Karl-Friedrich-Straße in Karlsruhe, erbaut 1881,
zerstört 1938
Die Marktkirche (Georgenkirche) bekam erst um die
Jahrhundertwende (1900) einen Turm.
Das Innere der Kirche besitzt mehrere Galerien.
Das lässt den Schluss zu, dass das Gebäude, bevor es einen
Turm bekam, als Zweckbau von den Eisenacher Fürsten
genutzt wurde und später als Synagoge diente.
Auch bei meinem fünften Besuch in Eisenach waren
die Nikolaikirche und die Georgenkirche geschlossen.
Wenn man sich in den südl. Ländern umsieht, dann sind
Hochzeiten in Kirchen meist öffentlich und die Besucher
verhalten sich diszipliniert.
Zum Ende der Zeremonie wird das Brautpaar mit Beifall
von den Gästen bedacht.
In Deutschland unvorstellbar. Man schliesst lieber Türen ab!
Das ist indes nicht weiter schlimm. Die später zu bauenden
Moscheen werden geöffnet sein!
"Gut Ei und Kikeriki"
Motto des alljahrlichen Sommergewinnfestes in Eisenach
Ein schönes kleines Städtchen, wunderschon im westlichen
Thüringer Wald gelegen.
Es bleibt aber noch viel zu tun!