ingolfo.de"
  Bitte Beachten:   
                  Die Gestaltung der Seite steht unter Copyright!

        Rotkäppchen und der Wolf
               Märchenbrunnen in Wuppertal

                                                  Bildquelle: 
    Hier


Du benötigst Flash 9.0.28 oder höher, sowie Javascript um dieses Element anzuzeigen
Ja und das Ende von der Geschichte hat der gute Louis gar
nicht hören wollen.

                       Da hat er aber Etwas verpasst!

Zu guter Letzt will ich die richtige Geschichte erzählen.
Das heisst:


Die zweite Lesebene und was wirklich Dahinter steckt.
Denn:


Die Gebrüder Grimm waren nicht nur Esoteriker, sondern in
dieser Hinsicht
doch schon ganz arglistige Buben!



Doch:

                      Zuerst die Geschichte!


        Die Phantasie ist das einzigste Paradies,
            aus dem wir nie vertrieben werden!

                Die Geschichte
                          vom
    Rotkäppchen und dem Wolf
 

                                            Charles Perrault

                                           Das Rotkäppchen

Es war einmal ein kleines Mädchen, ein herziges Ding, das alle Welt liebhatte. Am liebsten hatte es die Großmutter, die kaufte ihm ein Mäntelchen mit einer roten Kapuze daran, und danach hieß es Rotkäppchen. Eines Tages, da die Mutter Kuchen gebacken, sagte sie zu Rotkäppchen: »Rotkäppchen, die Großmama ist krank, geh hin und erkundige dich, wie es ihr geht, und bringe ihr hier von den schönen Kuchen, solange sie noch frisch sind, und etwas Wein und Butter dazu und allerlei gute Sachen, die ich in das Körbchen packe.«

Rotkäppchen ging immer gerne zur Großmutter, obwohl es ein langer Weg war, denn man weiß es ja, wie die Großmütter die Enkelchen lieben, und das Enkelchen möcht ich sehen, das nicht auch die Großmutter liebhätte.

Ehe es ging, sagte noch die Mutter: »Kind, Kind, gehe immer geradeaus, sieh nicht rechts, nicht links, und lasse dich durch niemanden vom geraden Weg ablocken!«

So ungefähr sagen ja die Mütter immer, wenn die Töchter hinausgehen. Manchmal nützt es, öfter auch nicht, denn die besten Reden sind ja aus Luft gemacht.

Zeichnung: Dore

Wie Rotkäppchen in den Wald kam, begegnete ihr der Gevatter Wolf. Sie hatte keine Angst, denn sie war ein unschuldiges Ding, das noch nicht wußte, was ein Wolf ist. Er aber verstand sich ganz wohl auf einen guten Bissen, und er hätte sie am liebsten gleich aufgefressen, wenn nicht Leute in der Nähe gewesen wären, die er fürchtete. Da machte er sich so an sie, wie man zu tun pflegt, mit gleichgültigen und freundlichen Reden.

»Guten Morgen, Rotkäppchen! Wohin des Weges?«

»Danke schönstens! Ich gehe zur Großmutter, die ist krank, und ich bringe ihr frischgebackene Kuchen von meiner Mutter und Butter und Wein und allerlei gute Sachen.«

»Wohnt sie weit von hier, deine Großmutter?«

»O ja, recht weit, hinter dem Walde, an der Mühle vorbei, im ersten Hause vor dem Dorfe.«

»Nun, da sie krank ist«, sagte der Wolf und legte fromm die beiden Vordertatzen ineinander, »nun, da sie krank ist, will ich sie auch besuchen. Ich mache gerne Krankenbesuche, tröste die Leidenden und spreche ihnen von Gottes Wort. Gehe du nur geradeaus, liebes Rotkäppchen, sieh nicht rechts, nicht links und lasse dich durch niemand vom geraden Weg ablocken. Ich will nur noch einen Krankenbesuch machen, dann komme ich dir nach.«

Der gute Wolf, dachte Rotkäppchen, er spricht gerade wie meine Mutter. Aber wieviel muß er zu tun haben, wenn er alle Leidenden trösten will. Es gibt doch recht gute Seelen! Und wie er sich beeilt, um Gutes zu tun! Läuft er doch, als könnte er es nicht erwarten. Während sie so dachte, lief der Wolf in der Tat, was er laufen konnte, aber nur um Rotkäppchen einen Vorsprung abzugewinnen und vor ihr bei der Großmutter anzukommen.

Rotkäppchen sah viele schöne Blumen im Walde stehen, die pflückte sie und steckte sie in die Butter und in die Kuchen. Dann wand sie Kränzchen und schlang sie um die Flasche, um alles recht schön aufzuputzen. Dann guckte sie manchem Vöglein ins Nest und wunderte sich, wie die Jungen die gelben Schnäbel so weit aufmachten. Sie brach kleine Kuchenstücke ab und steckte sie ihnen hinein.

Zeichung: Dore

So, dachte sie, tue ich auch etwas Gutes, denn die Vöglein sind gewiß hungrig. Wein darf ich ihnen nicht geben, ich bekomme ja auch keinen, denn er ist nicht für die Jugend.

Der Wolf hatte indessen seine Zeit nicht verloren mit Blumenpflücken, Kränzleinwinden, Nestleingucken – denn die Bosheit eilt, als ging's ins Paradies – und war vor dem Hause der Großmutter angekommen und klopfte an die Türe: Top! Top!

»Wer ist draußen?« fragte die Großmutter mit ihrer schwachen Stimme.

»Ich bin es, das Rotkäppchen. Ich bringe dir Wein und Kuchen und allerlei gute Sachen.«

»Drücke die Klinke, und sie wird springen!«

Der Wolf drückte die Klinke, und sie sprang, und er warf sich auf die arme Großmutter und verschlang sie in einer Minute, als wäre es nichts. Dann tat er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, zog sie tief ins Gesicht, schloß die Türe, legte sich in das warme Bett und wartete.

Hat schon die alte magere Großmutter gut geschmeckt, dachte er, wie wird erst das appetitliche Rotkäppchen schmecken. Ich sehne mich nach ihr, ich liebe sie zum Fressen.

Rotkäppchen ließ nicht lange auf sich warten. Top! Top!

»Wer ist draußen?« fragte der Wolf und gab sich alle Mühe, die Stimme der Großmutter nachzuahmen.

»Ich bin es, das Rotkäppchen. Ich bringe dir Wein und Kuchen und allerlei gute Sachen und viele Blumen.«

»Drücke die Klinke, und sie wird springen!«

Rotkäppchen drückte die Klinke und trat ein. Die Stimme der Großmutter klang ihr etwas verdächtig, und in der Stube war eine sonderbare Luft, fast wie in einer Menagerie. Es wurde ihr eigentümlich zumute. Ahnung nennt man das, und wie es heißt, empfindet das jeder, der gefressen werden soll. Sie wußte gar nicht, was tun und sagen, und sah sich ganz ängstlich in der Stube um. Der Wolf zog die Decke übers halbe Gesicht, und anstatt sie gleich zu fressen wie die Großmutter, sagte der alte Sünder mit verstellter Stimme: »Mein liebes Rotkäppchen, stelle die Sachen hin, kleide dich aus und lege dich zu mir ins Bett.«

Zeichnung: Dore

Zitternd gehorchte das Rotkäppchen, kleidete sich aus und legte sich ins Bett zu dem alten Sünder. Ach, dachte sie, es ist mir, als hätte ich unrecht getan, daß ich der Mutter nicht gehorchte und daß ich nicht den geraden Weg gegangen bin. Und wie sie die Decke aufhob, war sie erstaunt über das Aussehen der Großmutter.










»Aber Großmutter, was hast du   für lange Arme?«

»Daß ich dich besser umarmen kann.«


»Aber Großmutter, was hast du für lange Ohren?«

»Daß ich dich besser hören kann.«


»Aber Großmutter, was hast du für große Augen?«

»Daß ich dich besser sehen kann.«


»Aber Großmutter, was hast du für ein entsetzliches Maul?«

»Daß ich dich besser fressen kann.«


Und wie er das sagte, fraß er sie auf.

Aber das wäre eine ganz traurige Geschichte, wenn sie so enden sollte, und da gäbe es ja gar keine Gerechtigkeit auf Erden, wenn die Wölfe die Rotkäppchen so ungestraft fressen könnten. Gerechtigkeit muß sein. Und so war es. Der Wolf schlief ein, als hätte er das beste Gewissen, denn sein Grundsatz war:

Ein guter Bissen ist das beste Ruhekissen –

und schnarchte, daß der Wald davon widerhallte. Dieses Schnarchen war sein Verderben. Der Jäger hörte es und kam herbei, ohne zu wissen, daß er in diesem Moment die göttliche Gerechtigkeit vorstellte, wie es überhaupt wenige Menschen wissen, was sie vorstellen. Erst glaubte er, es sei die alte Frau, die so schnarchte. Wie er aber sah, daß es der Wolf war, sagte er sich gleich, daß er gewiß etwas im Leibe habe, zog leise sein großes Messer hervor und schnitt ihm den Bauch auf. Da sprang nicht nur das Rotkäppchen, sondern auch die Großmutter heraus.

Der Wolf, dem nichts so unangenehm war wie ein leerer Bauch, erwachte und machte große Augen, als er die Großmutter und Rotkäppchen vor sich stehen sah. Er war sehr empört, daß man es wagte, ihm wieder zu nehmen, worauf er sich mit seinen Zähnen ein Recht erworben. Er wollte eben seine Stimme erheben, um sich zu widersetzen und sein Recht zu wahren, als ihn der Jäger niederschoß. »Denn«, sagte der Jäger, »das Laster muß am Ende bestraft werden, anders geht es nicht.«

Rotkäppchen aber wich nie wieder vom geraden Wege ab, und der Großmutter hatten der heilsame Schreck und der Aufenthalt im warmen Leibe des Wolfes sehr gut getan, daß sie nie wieder den Schnupfen bekam. So wurde beiderseitig die Unschuld gerettet. Damit aber auch die Tugend belohnt wurde, trank der Jäger allen Wein aus, den Rotkäppchen mitgebracht hatte.


Quelle:       Hier
 

Die Geschichte vom Rotkäppchen ist in vielen Ländern bekannt
und wird auch verschieden erzählt.
Z. B. heisst sie in England: "Der kleine reitende rote Hut".
Dies nur Nebenbei.

Wie oft haben wir als Kinder die Grimm'schen Märchen und

auch andere Geschichten verschlungen.
Diese waren einfach zu schön!

Wer hat seinen Kindern nicht auch schon Märchen vorgelesen?

Aber wer weiss schon, was da vorgelesen wird?

Die Märchen haben Alle eine zweite Lese-/Bewusstseinsebene.

Von der zweiten Ebene möchte ich einige Gedanken anfügen:


Das immerwährende Thema Nr. 1 bei den Menschen ist
der Sex. Dieser kann
in unzähligen Variationen betrieben
werden und hier hat jeder Mensch seine
eigenen Vorlieben
und Vorstellungen.

Das sexuelle Verlangen hat die Natur geschaffen, um den
Erhalt der Art zu sichern.
Daher ist das Verlangen und die
Praxis nichts Aussergewöhnliches und auch nichts
Böses.
Ziel ist immer die Befriedigung des Verlangens und der
Sehnsucht! Wenn dieser
Umstand der Befriedigung erreicht
ist, dann schafft es Frieden und kann auch
Medizin zur
Heilung sein.

Menschen, welche dieses Ziel nicht erreichen oder nicht
innehaben, können derweil
unruhig oder gar bissig im
Charakter sein.


Aber die natürlichste Sache der Welt ist eigentlich ein
offenes Geheimnis. Doch
genau dieses offenste Geheimnis
wird am strengsten gehütet. Es ist einfach so und
ist in die
Moral der Gesellschaft eingebunden.
Meist trifft es zu, dass
die strengsten Moralisten in dieser Sache doch gar nicht so

artig sind, wie diese so oft tun. Aber darum soll es hier
 nicht gehen.


Das Thema Nr. 1 beflügelt natürlich auch die Phantasien in
allen möglichen
Variationen und so kann man diese auch
verschlüsselt in allen bekannten Künsten wiederfinden.

In den Märchen nicht - werden Einige entgegen.
Doch - So ist es und wir wollen mal genauer hinschauen.

Die Figur des Rotkäppchens ist in Rot gekleidet und trägt
ein rotes Käppchen.
In England heisst die Figur "Reitendes
rotes Käppchen".
Hier meint es wohl Ausflug. Aber:
Wenn es um Sex geht, dann wissen die Meisten schon
Bescheid, wenn es um
den Begriff "Reiten" geht.
Die englische Übersetzung bietet aber viel mehr:

ride = ausfahren, ride = herumgleiten / hin- und hergleiten,
to go for a ride = eine Spritztour machen,
to take someone for a ride = Jemanden verarschen,
a pleasure ride = eine Vergnügungsfahrt.
 
Wer ist nun das Rotkäppchen und wer reitet?
Das Ding um welches es sich dreht, hat sich rot verkleidet.
Also seine Farbe
gewechselt.
Es ist der Phallus, das männliche Glied, welches sich aus
seinem blassen
Ruhezustand erhebt und sich wegen der
Durchblutung rot färbt!


Wer ist der Wolf?
Viele Menschen kennen sich am eigenen Körper recht gut
aus. Der Wolf steht in der
Esoterik / Erotik für einen ganz
bestimmten Körperteil. Viele können sich an die
Schmerzen
erinnern, wie es ist, wenn man sich einen "Wolf gelaufen"
hat. Es geht
also um das erotische Hinterteil.
Und zudem trägt ja der Wolf auch seinen Schwanz hinten.
Das ist es ja, um was
es in dieser Geschichte geht.

Was geht hier ab?  

Die Esoteriker / Künstler haben hier ganz geschickt eine
Geschichte gebaut, welche
sich für den Normalbürger ohne Hintergrundwissen nicht erschliesst!

Das Rotkäppchen geht zur Grossmutter.
Die Grossmutter hat sich auch verwandelt. In der Geschichte
zum Wolf bzw. dem
Hinterteil. Dabei kann man schon am
Wort: Gross-mutter erkennen, um was es geht.

Gehen wir in das Wort direkt und befragen es.
Den Ausdruck (kommt von Drücken): "Gross machen"
kennen fast Alle aus ihren Kindertagen. Dann haben wir
den Körperteil, aus dem dieser "Abfall" "geboren" wird.

Also: Die Mutter vom "Gross".

Nun wissen wir, wo das Rotkäppchen zu Besuch geht und
"gefressen" wird.


Die Geschichte wird ja in verschiedenen Versionen, je nach
Land, erzählt und in
allen Fällen bleiben Grossmutter und
das Rotkäppchen am Leben. Das heisst:

Die Geschichte hat ein gutes Ende!

Muss es ja, denn auch im natürlichen Leben bleibt es nicht
beim einmaligen Sex und die Geschichte beginnt von Vorne.
Verzeihung: Von Hinten!


Bleibt eine Frage: Warum ist die Rotkäppchen weiblich?
Auch hier ist es eine Verwandlung. In Wirklichkeit ist er
genau das Gegenteil und männlich.

Den darin liegt schon seit Menschengedenken seine Kraft
nicht nur in den Vorstellungen und
Geschichten.

Bleibt nur noch der Wolf selbst. Diese Figur ist männlich,
hat den Schwanz Hinten und so sind wir beim
gleichgeschlechtlichen Sex angelangt und genau dies
erzählt dieses Märchen. Denn der Wolf ist in der Farbe Braun.
Also: Mann zu Mann.


Die Geschichte hat noch weitere verborgene Teile. Diese möchte
ich aber lieber weglassen.
Es ginge dann zu weit in der Moral.

Anschliessend verweise ich auf ein Video der Geschichte in
Englisch:


"The little riding red hood".

Wenn Rotkäppchen das rote Teil vom Kleiderhaken nimmt,
kann man links davon die blaue Mütze sehen.
Blau als Farbe steht in Osteuropa / Orient für
Schwul. Und auch der Wolf trägt im Bett der Grossmutter
ein blaues Hemd.

Während Rotkäppchen durch den Wald läuft, sind am
Wegesrand Hasen (stehen für Fruchtbarkeit) und Vögel
(...Vögel(n)) zu sehen. Das braune Eichhörnchen und der
ebenfalls braune Fuchs haben schöne Schwänze (Hinten).

Am Wegesrand werden in Nahaufnahme Blumen in Form
einer Rosette eingeblendet.
Und ganz wichtig: Das Rotkäppchen zeigt mit seinem rechten
ausgestrecktenArm für einen Moment den optimalen Winkel
der Standfestigkeit eines Phallus.

Wer etwas aufpasst, erkennt in den Beinen des Wolfes den
Phallus und in seiner Kopfbedeckung das Hinterteil
(dies ist aber nicht lange zu sehen).


Das Häuschen trägt im Fenster Herzen. Das Herz steht auch
für das Hinterteil.


Nicht umsonst heisst es:  Herzlich willkommen!

Also das Herz und dort will er kommen!

Zum Schluss bitte ich meine Sprache nicht zu verdammen.
Anders kann man diese Geschichte nicht verständlich
machen.


Und: Ich bin ein Hetero! Das bin ich gerne!

Ich habe auch lange überlegt, ob ich das Märchen kommentiere.
Aber ich meine, wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft!

Soweit:

Lassen Sie es sich gut gehen!


© I. Jäger, BI


             Video:  "The little red riding hood"     
Du benötigst Flash 9.0.28 oder höher, sowie Javascript um dieses Element anzuzeigen

     Eine wunderschönen Seite mit Rotkäppchen - Darstellungen!

                                                          Hier