Karpaten, sind mit den Bewohnern Thüringens
(Thüringer Wald) sehr eng verwandt. Seien es die Huzulen,
die Kuruzen, die Ruthenen, die Chassidim oder die
Rachmanen, die Seele der Menschen reicht bis in den
Thüringer Wald.
Volksgruppenvertreter geben bis zu 400.000 der 1, 3 Millionen Karpato-Ukrainer als Ruthenen an in der letzten Volkszählung bezeichneten sich allerdings nur 10.000 selbst als Ruthenen. Die ruthenische Sprache gilt als Dialekt des Ukrainischen . Die Mehrheit der Ruthenen war ursprünglich griechisch-katholischer Konfession.
In Ungarn Jugoslawien und der Slowakei sind die Ruthenen als nationale Minderheit anerkannt anerkannt nicht jedoch in der Ukraine .
Im Mittelalter bezeichnete das Wort Ruthenen die die Russen . Zur Zeit des Kaiserreichs Österreich-Ungarn wurden die im Reich lebenden (West-) Ukrainer Russinen (Selbstbezeichnung: Rusinci ) oder Ruthenen genannt.
Der Begriff wurde noch bis zum Ende Ende des 19. Jahrhunderts alternativ für "Russen" und "Russland" verwendet. Ein Ein typischer und heute noch oft zitierter Satz ist ist der Kaiser aller Reußen . Das Wort "Reußen" ist analog zum Begriff " Preußen " so wie der Ausdruck "Russen" analog zu zu " Prussen " ist.
Die Wikinger überfielen mehrfach die Küsten des des des des maurischen Spanien und Nordafrika die Normannen eroberten das sarazenische Sizilien und die Rus belagerten und brandschatzten islamische Städte am Kaspischen Meer .
Diese wilden plündernden Skandinavier wurden von den Arabern "Al-Madjus"
(= Mager ) genannt was soviel bedeutet wie "heidnische Als Al-Madjus wurden zuvor auch die Perser /Iraner bezeichnet. Anscheinend erinnerten diese heidnischen hellhäutigen und hellhaarigen Barbaren die Araber an die kriegerischen Iranier die Jahrhunderte zuvor und in immer neuen neuen Wellen ( Meder Perser Kimmerier Skythen Saken Parther ) aus dem Norden in den Orient eingefallen waren.
Später wurde dann Osteuropa und die von den Wikingern gegründeten Staaten Staaten Staaten Staaten Staaten zu einem Reservoir für Sklaven die man in die islamischen Länder importierte.
Quelle: Hier
16. März 2005 Über die Huzulen könnte man uns viel erzählen. Zum Beispiel, daß in ihren Dörfern die Zahl der Geisterbeschwörer und Hagelbanner groß und die Angst der Bewohner vor Hexen und Dämonen noch größer ist. Man könnte uns berichten, daß den Huzulen das Weihnachtsfest besonders heilig ist und sie dennoch am ersten Weihnachtstag nicht in die Kirche gehen. Denn sie wissen genau, daß die Hexen in den umliegenden Wäldern nur auf den Kirchgang der Bauern warten, um ihre Wölfe auf die Viehherden zu hetzen.
Die Huzulen wissen überhaupt vieles recht genau. Unerschütterlich beharren sie darauf, daß der Teufel nur so lange in der Hölle an der Kette bleibt, wie Weihnachten und Ostern feierlich begangen, Ostereier bemalt und die Ahnen verehrt werden. Regelmäßig schickt Satan seine Boten auf die Erde, um zu erfahren, ob die Menschen noch die Feiertage einhalten. Falls dies nicht geschieht, wird er sich befreien, und das Ende der Welt wäre gekommen.
Weiterlesen:
Stanislaw Vincenz Auf der Suche nach dem Taubenbuch des Baal Schem Tow und andere Geschichten aus dem Karpatenhochland von Huzulen, Chassidim und Rachmanen Aus dem Polnischen Uebersetzt von Herbert Ulrich © Lublin 2005 Vorwort des Uebersetzers Stanislaw Vincenz wurde 1888 in einem kleinen Ort in den damals Oesterreichischen, dann polnischen und heute ukrainischen Ostkarpaten geboren, wo seine einst aus Südfrankreich eingewanderten Vorfahren Erdöl förderten. Er selber interessierte sich allerdings mehr für die Mythologie der Huzulen, eines westukrainischen Bergvolkes an der (1920-1939 polnisch-rumänischen) Grenze zwischen Galizien und der Bukowina. Dort lagen auch die Anfänge des dem Leser sicher schon von Martin Buber her bekannten Begründers des Chassidismus Israel (Srul) ben Elieser, genannt der Baal Schem Tow (Meister des Guten Namens). In seiner Leuchtspur bewegten sich die mystisch veranlagten "Waldjuden", die unter dem geradezu Ueberwältigenden Einfluss eher pantheistisch veranlagter huzulischer Weiser und Naturphilosophen die Enge der kleinstädtischen Ghettos überwanden. Der von Stanislaw Vincenz in einer leider unvollendet gebliebenen Erzählung verewigte Jekely der Einfältige zum Beispiel ist eine leuchtende Gestalt, die sonst wohl nur mit Franz von Assisi zu vergleichen wäre. Und Tanasij erinnert an Sokrates und Diogenes - oder sind das eher thrakisch-bogumilische Unterströmungen? Nach dem Einmarsch der Sowjets 1939 floh Vincenz mit seiner Familie über Ungarn in die Schweiz, wo er 1971 starb, ohne sein geliebtes Huzulenland noch einmal wiedergesehen zu haben. Aber auch dort überliess er sich nicht blosser Nostalgie, sondern schuf mitten im mythenreichen Alpenraum eine Art "Platonische Akademie" für suchende Geister. Prof. Andrzej de Vincenz, der Sohn des Schriftstellers, bei dem alle Rechte liegen, lebt heute in Heidelberg. In Lublin wirkt das auch in Deutschland bekannt gewordene "Sankt-Nikolaus-Orchester", das in Mittel- und Westeuropa ein starkes Interesse für die huzulische Musik geweckt hat. Originale Huzulenmusik macht die "Kapela Czeremoszä" des genialen Geigers Roman Kumlyk aus Werchowyna, die ebenfalls schon in Deutschland aufgetreten ist. Ich glaube, es ist nicht übertrieben, wenn ich nach einem eindrucksvollen Besuch bei Roman die Huzulen mit ihrer fast schamanistischen Naturverbundenheit als die "Letzten Indianer Europas" bezeichne. Vincenzas Buch ist bisher im deutschsprachigen Raum noch ganz unbekannt, trotz guter Kontakte des Verfassers zu Schweizer Philosophen und Schriftstellern wie Rudolf Maria Holzapfel, Hans Zbinden und Peter Marbach. 1955 erschien in New York eine englischsprachige Auswahl ("On the High Uplands") in der Uebersetzung von Harry Stevens. Ich habe ganz bewusst unbekannte Texte ausgewählt, die ich ich für besonders inspirierend halte - in der Hoffnung, dass sich vielleicht ein Verlag findet, der es mir ermöglicht, das gesamte, vierbändige Werk ins Deutsche zu übersetzen. Wahrlich eine Lebensaufgabe. Herbert Ulrich herbertu@poczta.onet.pl
Mws.richter bla, . 10:21, 30. Jul 2006 (CEST)
Aus dem Polnischen von Izydor Berman. Mit einem Vorwort von Peter Härtling. Der Handlanger Piotr Niewiadomski (zu Deutsch etwa: Peter Unbekannt) aus dem Huzulenland im Osten Polens wird zu den österreichischen Waffen gerufen, aber er "taucht nicht in Schlachten unter, hört kein Trommelfeuer, schleppt keiene Verwundeten und Toten in den morastigen Graben. Für ihn beginnt der Krieg erst. Er wird eingekleidet, bekommt eine Nummer, wird namenlos, Teil des Regiments."
Für Thomas Grob ist an dieser wiederholten Neuauflage des bereits 1935 erschienenen Romans von Jozef Wittlin "so ziemlich alles bemerkenswert". Erzählt wird darin vom Analphabeten Piotr Niewiadomski aus dem Volk der Huzulen in den Karpaten, der mit dem Wunsch, Bahnwärter zu werden, zum Kriegsdienst eingezogen wird und so in den Ersten Weltkrieg gerät. Der Roman besteht, so der Rezensent, überwiegend aus Schilderung seiner Figuren und ihrer Begegnungen während der Kriegsvorbereitungen, der Krieg selbst aber bleibt im Hintergrund. Der unbeholfenen Wahrnehmung des Protagonisten, in der Grob ein "Refugium der Vernunft" sieht, zeige sich erst die Weltzerstörung des Krieges als das, was sie sei. Er lobt dabei die Figurenpsychologie des Autors, seinen "illusionslosen Humor" und seine souveräne Erzählhaltung, der er stellenweise "geradezu apokalyptische Wucht" bescheinigt. Vor allem bemerkenswert ist dem Rezensenten die antizipatorische Kraft des Romans. Auf viele der späteren Katastrophen, der Zweite Weltkrieg wie auch die Judenvernichtung, seien in dem Roman bereits vorausgedeutet. Zentrale Erfahrungen des ganzen 20. Jahrhunderts, "Verlust von Kultur, von Individualität, von Anderssein", findet der Rezensent bei Wittlin gestaltet. Er zählt denn auch den Roman vollmundig zum "engen Kreis europäischer Jahrhundertromane".
Quelle: Hier