Geschichte besteht aus Geschichten

                                    Der Reichstag in Berlin

 

 

Eine kurze Betrachtung zu einem Gebäude in Berlin, zu dessen Anfängen
und einer Inschrift.

 Gedanken zum Gebäude des Reichstages und was dahinter steckt.

 


Das Gebäude des Reichstages in Berlin-Mitte zeigt westwärts eine Inschrift:

 

 

 

                                 „DEM DEUTSCHEN VOLKE“

 

 

 

Was bedeutet eigentlich diese Inschrift?

 

Zitat:

 

...275. wer teutschet uns das teutsche?
           wer erklärt uns schlechtes undeutsches deutsch?

           Stieler 2278

Quelle: WBN   Hier

 

Zitat Ende


                       Schauen wir den Dingen unter die Decke!

 

 

                                 „DEM DEUTSCHEN VOLKE“

 

Die Inschrift zeigt westwärts.

 

 


                     Für die meisten Betrachter nichts besonderes.

 

 

...doch →

 

Westen bedeutet auch:     der Wind aus dieser Richtung.
Westen bedeutet:             Wetter → hier die Luft.

 

Sprichwörter hierzu:

 

...31. Was die Luft nicht ausplaudern soll, muss man ihr nicht erzählen.
         Quelle: WBW Hier

 

...35. Das ist aus der Luft gegriffen. –
         Tendlau, 83; Eiselein, 435; Braun, I, 2401.
         Quelle: WBW Hier


 

Der Westen (das Wetter) ist mit dem Wind und mit dem Lufthauch verbunden.

 

Wetter → schweizerisch:    wätter, schlesisch: wäter
weder und endweder - das End Wetter.

 

Wetter ist auch:       Witterung. Witterung ist Geruch (Hunde).

 

Der „West“ ist der Wind, welcher aus Abend kommt   -  Hier

 

West zeugt in der Permutation „stew“.
„stew“ → Altgriechisch: tûphos, “smoke, steam”.

 

 

                              Rauch und Dampf -

 

 

Die westwärts gerichtete Inschrift „DEM DEUTSCHEN VOLKE“
löst sich in in Wohlgefallen und Nebelschwaden auf!

 

Das Spanische kennt für den Begriff West: „oest“.


Auch dieses Wort zeigt den Wert der nach Westen gerichteten Inschrift


                                 „DEM DEUTSCHEN VOLKE„ 


oest → O est:     soviel wie   →    Null ist (est).

 

                                      Null ist nichts!


Westwärts bedeutet nach der untergehenden Sonne.
Die verschwundene Sonne bedeutet Dunkelheit.

 

Am 24. 12. 1916 war der Schriftzug „DEM DEUTSCHEN VOLKE„ angebracht.

 

Der Schriftzug war am Tag zu lesen und galt in der Dunkelheit nicht mehr.

 

Am 31. 08. 1928 wurde in Berlin die „Dreigroschenoper“ von Brecht aufgeführt.


„Die im Dunklen sieht man nicht“ ist eine der berühmtesten Zeilen der
„Dreigroschoper“ von Brecht.

 

Vom Tag der fertigen Anbringung der Inschrift “DEM DEUTSCHEN VOLKE“
(24. 12. 1916) und der Uraufführung der Dreigroschenoper (31. 08. 1928)
vergingen genau 609 Wochen.

 

Die Zahlenfolge 609 zeigt aussen die Zahlen 6 & 9.
Sie stehen für das Weltenrad (Yin und Yang)           Hier
 

Das Weltenrad ist mit einem schwarzen Ring umgeben (Dunkelheit).

 

                   Mittig der Zahlenfolge 609 steht die Null.

 

Null ist nichts!      Dunkelheit ist mit der Farbe schwarz assoziiert!

 

Die Inschrift gen Westen zeigt auch in der Multiplikation, was diese
eigentlich dem zugewiesenen Volke wert ist:       6*0*9 = 0.

 

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In seiner Thronrede zur Eröffnung des neuen Reichstages sagte
Kaiser Wilhelm II. -

 

Zitat:

 

„Möge Gottes Segen auf dem Hause ruhen,
möge die Größe und Wohlfahrt des Reiches das Ziel sein,
das alle zur Arbeit in seinen Räumen Berufenen in
selbstverleugnender Treue anstreben!“

 

Zitat Ende

Quelle: Hier

 

Die letzten beiden Zeilen der Aussage seiner Majestät in die Worte

geschaut:

 

entsagungsvoll → Verleugung, Leugung, Verzicht   Hier
 

Synonym für selbstverleugnend →


entsagungsvoll → end sagungs voll
(Das Geräusch am Ende    hörbare Aussage, Lufthauch)

 

Für wen war diese Inschrift gewidmet?

 

 

                                   DEM DEUTSCHEN VOLKE

 

 

dem → franz.:    demeuré = Armleuter, zurückgeblieben


Synonym für demeuré →
Schwachkopf, Schwachsinnige, Einfaltspinsel, Trottel, Dummkopf

 

 

DEUTSCHEN

 

deut →

umgangssprachlich:

 

... umgangssprachlich, keinen Deut, nicht einen Deut: gar nichts, gar nicht.
    Quelle:   Hier 

 

deut -

 

...ursprüngl. die kleinste ndl. Münze; Anfang des XIX galten
   2 Deutcher = 1 Fettmännchen, 2 Fettm. = 1 Stüber
   Quelle:  WBN   Hier

 

doit:

 

engl. → eine alte holländische Münze, sehr gering, nichts (wenig wert).
Quelle:    doit→ Merriam-Webster   Hier
 

doit →


...thveiti     small coin

    Quelle: WB Merriam Webster Hier


„thveiti“    abgeschlagen, geteilt

      hew → abgeschlagen, geteilt

      such as an ax.

Quelle:    WB Merriam-Webster Hier


doit:   niedrig, wenig wert, wertlos

          [1] Der Dreck ist keinen Deut wert.

          Quelle: Hier


 

vormals:    Vieh - 

                 Neben Vieh als gebräuchlichstem Wertmesser am Anfang der

                Handelsbeziehungen sind (vor Einführung gemünzten Geldes)

                                                            Hier

 

sche (Deutsche) - 

 

vom lateinischen: si    →   Hier
 

"si"  wird im italienischen zum : Ja → IA = Esel

 

   684...eine Teutsche theotiscae originis mulier Stieler 2278.
   er ist ein ehrlicher Teutscher pectus fidelissimum ders.
   ein alter Deutscher vir antiqua virtute et fide ders.   Hier
 

ja → albanisch: „po“, slowakisch / tschechisch: „ano“

                       Das Wort „ja“ drückt etwas aus.

 

Bedeutung(en) -


...[2] betont: dringend, oft ohne eigenständige Bedeutung, nur zum
Ausdruck der Dringlichkeit (müssen).
[3] unbetont: leitet eine Verstärkung des bereits Gesagten ein Hier

  

schen -

 

...wenn schon deut, brocke, krume das geringste aussagen, so musz
   deutchen, bröckchen, krümchen und gar bröckelchen, krümelchen
   das allergeringste sein.

   Quelle: WBN   Hier

Das Diminutiv von lateinisch deminuere „verringern, vermindern“ drückt die
Minderung (Wertminderung) aus. 


„doit“ (deut) und „sche (che) im Wort „Deutsche“ zeigen eine doppelte
bzw. mehrfache Wertminderung in diesem Wort selbst an.


Dies führt in den Wörterbüchern bis zum Aussdruck: das Geringste!

  

VOLKE

 

vol ke

→ vol(l) ke (niemals) in der Sprache der Yavapai
    wieso Yavapai - dies sollte man selbst herausfinden.

 

ne → für nein   &    ke → für kein

                         engl.:      niemals → never → old English: ne

                                            Quelle: Hier


ke → kein    Hier

 

                                     ke → kä (kein)      Hier

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Das Reichstagsgebäude liegt im Stadtbezirk Tiergarten.

 

Sprichwort: „Der Herrgott hat einen großen Tiergarten!“

 

Dachte der deutsche Kaiser an dieses Sprichwort, als er für die Planungen
des neu zu errichtenden Baues den Tierpark favorisierte?

 

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Reichstag

 

Re ich stag

 

Re: engl.:      backward (hin zu dem, was hinten ist, rückwarts, nach hinten)

 

ich:   ich selbst (mir selbst)

 

stag:   (stecken), Transitiv:  

           etwas in etwas anderes hineindrücken oder einfügen  Hier

 

stecken:          WBN Hier
 

stag:      umgangssprachlich, transitiv: jemandem etwas mitteilen   Hier

 

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Die Inschrift: „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ zeigt Richtung Westen:


West → entvokalisiert: WST

 

WST = wüst

 

...auszerhalb des germanischen sind am nächsten verwandt
   lat. vāstus 'öde, wüst, leer' und air. fās 'leer', wozu fāsach 'wüste' Hier

 Die Inschrift „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ weist in‘s Leere, in die Wüste.

Die Wüste steht für Leere, unbewohnt, unbearbeitet und Nichts!

 

...im mhd. begegnet neben wüeste ein gleichbed. waste, adj.
    Freidank 260, 8 Gr.; häufiger in ableitungen: waste, f., 'wildnis, einöde',
    wasten 'verwüsten', s. mhd. wb. 3, 534a und Lexer 3, 702       Hier
 

„waste“ im englischen steht für: Müll, Abfall, unnützer Aufwand, Verlust
(nicht vorhanden).

 

„waste“ bezeichnet als Adjektiv im Englischen:

 

überflüssig, ungenutzt, verschwendet & unbrauchbar.

 

 

                                    Was will man mehr?

 

 

 

         Inschrift westwärts am Gebäude des Reichstages in Berlin:

 

 

                                „DEM DEUTSCHEN VOLKE"

 


Das „T“ im Wort „DEUTSCHEN“ zieren Hammer und Sichel
bzw. der Halbmond.                  Zu sehen:   Hier

 

         Die jetzige Form der Inschrift stammt aus der Neuzeit.

 

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Im Herzen Berlins befinden sich unterhalb des Spreebogens (Pickelhaube) 

zwei sehr wichtige Gebäude.  Eines davon ist der Reichstag.

 

Am Spreeverlauf über der Pickelhaube kann man sehr gut erkennen,

dass etwas von "oben" eingetrichtert wird       Hier

 

         Das Gebäude des Reichstages muss ja auch versorgt werden.

 

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Zusatz:

 

Allen Betrachtungen liegen die Wörterbücher zugrunde.

Weiterführende Aussagen beziehen sich bis zur Auflösung des Reichstages 1933.

 

Der letzte deutsche Kaiser war durchaus ein sehr gebildeter Mann.

Seine Gedanken zur damaligen Zeit der Errichtung des Reichstages sind

nachzulesen.

Was er wirklich dachte, bleibt unbekannt.

Zu vielen seiner Entscheidungen gingen Beratungen aus dessen Umgebung vorraus.

 

        Als Souverän und Kaiser stand er in dessen Amtszeit über dem Volk!

 

 

© IJ., FM, 04/17/2016