Geschichte besteht aus Geschichten

                     Der Spiegelslustturm zu Marburg

                                                            oder

                                     Kaiser-Wilhelm-Turm           Hier


Hoch über Marburg erhebt sich auf den Lahnbergen ein Aussichtsturm.

Offiziell nennt man ihn den Kaiser - Wilhelm - Turm.

Zu dessen Ehren wurde der Turm am 02.09.1889 eröffnet und
eingeweiht.


Im Volksmund nennt man ihn aber den Spiegelslustturm und unter diesem Namen

kann jeder Marburger eine Auskunft erteilen.

Der Turm bietet eine herrliche Rundumsicht über Marburg, das Lahntal und

das angrenzende Umland.

Zur Geschichte des Turmes kann man sich   Hier   informieren.

Eine Fotostrecke zu Marburg (118 Bilder) habe ich  Hier  eingefügt  →

Wegen der neuen EU-Verordnung "DSGVO" gelöscht.

Warum stelle ich diesen Turm vor?  

Weil er eine besondere Bedeutung für Marburg darstellt!

Der Turm ist 36 Meter hoch (3 + 6 = 9). Das ist gewiss kein Zufall.
Die Planer und Macher wussten genau, was sie taten.

Ein gewisser Forstbeamter Köhler entdeckte diesen Platz, von welchen man eine

herrliche Aussicht auf das Lahntal hat.
Er liess Bäume fällen, um
Zugang zu dieser Ortschaft zu
schaffen.

Allein der Name des Forstbeamten ist schon interessant.
Ein Köhler hat
Wortverwandschaft zu Kohl, Kohle, sowie Baum und Asche.

Nach dessen Tod übernahm ein Werner Friedrich Julius Stefan von Spiegel die

Betreuung dieses Ortes.


Die Beziehung im Namen Stefan + Spiegel lässt Gutes ahnen.


Er liess das Grundstück mit einem Musikpavillon und einer Steingrotte, sowie

einem Getränkekeller ausstatten.
Seitdem heisst der Ort in der Bevölkerung "Spiegelslust".
Bevor Spiegel Marburg verliess, übertrug er den Ort der Stadt Marburg.

Ein Bürgerverein plante und finanzierte den Bau eines ersten Turmes.

Dieser fiel während eines Sturmes in sich zusammen.


Der jetzige Turm bekam eine verbesserte Statik und steht seit über 100 Jahren über

Marburg.
 
Der erbaute Turm hat eine Sichtachse zum Schloss. 
Man muss schon sehr aufpassen, um diese vor Ort zu finden.
Es ist die Wolfsburg.

Die Wolfsburg trägt auch den Wolf im Windspiel (Wetterfahne).

Beide, Der Turm und der Wolf treten in Beziehung.

Der Name Spiegel ist in der Geschichte zum Turm auch kein Zufall.
Als was bezeichnet man noch einen Spiegel?
Ein Hinweis kann der Zusatz "Lust" bringen.

Wenn man weiss, das der Turm 36 Meter (3 + 6 = 9) hoch ist, dann führt die Zahl Neun

vielleicht weiter. Die Neun ist eine "umgedrehte" Sechs.

Demzufolge stellt man sich den Turm umgekehrt (gespiegelt) vor.

Damit haben wir einen Eingriff in den Berg. Die Umrisse des Turmes gehen in den Berg

hinein (Spiegel).

Damit weiss man / frau auch, warum zu Füssen der "Spiegelslust" die Elisabethenkirche

liegt.

Die Heilige Elisabeth ist auch ein Synonym für die Heilige Jungfrau.

Die Rosen und die Schutzpatronin für die Bergleute sind kein Zufall.

Im Dezember 2006 wurde am Spiegelslustturm eine Lichtinstallation der Marburger

Künstlerin Helmi Ohlhagen in Form eines Herzes angebracht.

Auch das Herz ist kein Zufall!


Das Herz  bedeutet im Volksmund:   Liebe!
Herz (H + Erz) zeigen, wo es hingeht und dass Marburg eine liebenswerte Stadt ist!


Am Herz kann man sehen, dass Amor einen Pfeil in das Herz geschossen hat und der Pfeil

ein Stamm mit Blüten ist.

Dieses Herz leuchtet, wenn man / frau eine kostenpflichtige Nummer wählt.

Aber eine wunderschöne Sache, welche im Elisabethjahr 2007 (2 + 0 + 0 + 7 = 9)

zur Anwendung kam.

Das Herz ist immer noch da und:

...wenn Alle zufrieden sind, ist dies doch eine wunderbare Angelegenheit!

Die Hl. Elisabeth vollbringt immer noch Wunder!


Oben auf der Turmspitze ist eine Wetterfahne mit denZeichen:      M. C.


Wenn die Winde mit der Spitze spielen, dann ist Marburg immer noch da!    

 

         Denn:

Der Turm  wacht über Marburg und die Heilige Elisabeth ist sein Schutz!

© I. Jäger, BI